© portrait, oil on canvas
in concert

à Paris

Beginn der musikalischen Studien an der Hochschule für Musik in Hamburg. Tonsatz bei Prof. Diether de la Motte, Analysekurse bei Prof. György Ligeti, Klavier u.a. bei Prof. Volker Banfield. Privater Kompositionsunterricht bei Prof. Ulrich Leyendecker. Ab 1981 Studium der Komposition bei Prof. Jürg Baur an der Hochschule für Musik in Köln. Dirigierkurse bei Prof. Volker Wangenheim, GMD Rolf Agop und Prof. Günter Fork. Nach dem Diplom im Rahmen der Promotionsförderung des Landes NRW Graduiertenstipendiat am Elektronischen Studio bei Prof. Hans-Ulrich Humpert. Stipendien der GEMA-Stiftung, der Brahms-Gesellschaft und der Dvorak Gesellschaft sowie Stipendium der Cité International des Arts in Paris und Förderpreis für Junge Künstler des Landes Nordrhein-Weltfalen.

Erste überregionale Bekanntheit mit der auf einem eigenen Gedicht basierenden Komposition "New York - 48th Floor" für Kontrabass-Solo (Darmstädter Forumskonzerte / Solist: Enno Senft), mit der Orchesterouvertüre "Prokyon" (WDR / Dirigent: Joseph Hölderle) und dem Oratorium "The Blake Light Tragedy" (MHS Köln / Dirigent: Ingo Metzmacher). Förderungen durch die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Musikwettbewerbe und das Forum Junger Deutscher Komponisten. Einladungen zu internationalen Orchesterseminaren (u.a. an der Sorbonne) und Aufführungen am Staatstheater Saarbrücken (GMD Prof. Matthias Kuntzsch), in der Wiener Sezession, in der Salle Pleyel in Paris und an der Royal Danish Academy in Kopenhagen u.a. Als Pianist Auftritte vor allem mit Bach, Scrjabin und eigenen Kompositionen, aber auch als Klavierbegleiter (Lied, romantische Oper, insb. mit der Sopranistin Miura Kazuko) sowie Engagement in vielen Projekten der Avantgare.

1991 Premiere von "Nijinsky - Divine Dancer" an der Finnischen Nationaloper in Helsinki (Choreographie: Juha Vanhakartano. Dirigent: Ari Angervo). 1993 Einspielung der ersten CD mit Klavierwerken und Kammermusik am Bayerischen Rundfunk in München (Produzent: Helene Steffan). 1997 Premiere von "Franz Woyzeck" an der Komischen Oper in Berlin (Choreographie: Birgit Scherzer. Libretto: Matthias Kaiser. Dirigent: Vladimir Jurowski). 1998-2008 als Autor und Regisseur für das Radio tätig mit einer Reihe von Ars acustica Produktionen, experimentellen Hörspielen und Radiofeatures. 2008 entstand die Dichtung "homo modernus" (dem Religionsphilosophen Prof. Dr. Eugen Biser gewidmet) und das Libretto zur gleichnamigen Oper. Wichtigste Werke seitdem: die multimediale Lager-Performance "mNe - Sechs Millionen Sekunden Auschwitz", die Orchesterlieder "Goddess of Bitterness" sowie "Auf der anderen Seite des Morgens" und die Computermusik Reihe "Osmogenesis". Derzeit in Arbeit ist das zweite Streichqartett.

Sonstiges: Mitbegründer und künstlerischer Berater verschiedener Organisationen wie der "GfkI Köln", der "Association MFA Paris", der "Internationalen Dvorak Gesellschaft" u.a. Workshops und Vorträge u.a. für das Goethe Institut, an der Sibelius Academy oder an der Université Toulouse. Zeitweise freier Mitarbeiter eines philosophischen Magazins am CNRS in Paris (Nach dem Studium Verlegung des Wohnsitzes nach Paris). Schriften zu Grundfragen der Musik, Ästhetik und Kultur.

Seit 2015 wohnhaft in Berlin. Credo: "Alles Geistige ist unzerstörbar. Einmal geschaffen, ist es für immer in der Welt - der einzelne Mensch hingegen nur für ein Momentum, für die Dauer einer, seiner Bewegung."